Der Patscherkofel, auch bekannt als Innsbrucks Hausberg. Unverkennbar und von Innsbruck aus eigentlich nicht zu übersehen außer der Blick richtet sich ausschließlich gen Norden zur Nordkette 🙂 oder man hat die Augen geschlossen oder man ist eine blinde Nuss, oder …
Zitat WikiPedia:
Der Patscherkofel ist ein 2246 m ü. A. hoher Gipfel der Tuxer Alpen. Seine Lage wenige Kilometer südlich der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck macht ihn zum Hausberg der Stadt.
Im Gemeindegebiet von Patsch am nordöstlichen Eingang des Wipptales zum Brenner gelegen, stellt der Patscherkofel mit seiner runden, unbewaldeten Kuppe die wohl markanteste Erhebung im Süden von Innsbruck dar. Auf dem Berg befindet sich der Sender Patscherkofel.[1]
Diese Tour habe ich schon länger nicht mehr gemacht, vermutlich weil mich die Anreise über den Teil am Südring nervt. Ja korrekt. Es nervt wirklich. Vom Radweg kommend, bei der Eisenbahnbrücke beim WIFI übersetzen und dann geht’s los. Südring Richtung Westbahnhof, am Westbahnhof auf den neuen tollen Radweg (100 Meter) und weiter direkt in die Sackgasse der Baustelle an der Fritz Konzert Straße. Keine Info, keine Absperrung, also alles wieder retour zum Oerleyweg, dann die Unterführung zur Duilestraße nutzen. Hab ich so auch schon einige Zeit nicht mehr gemacht.
Weiter zum Bretterkeller, Iglerstraße überqueren und weiter den Poltenweg und Tummelplatzweg nutzend. Irgendwie bin ich dann nach Tantegert falsch abgebogen und lande prompt in einer Sackgasse. Das Rad einige Höhenmeter geschoben und ich befinde mich am Sparbeggweg beim Golfplatz in Igls.



Alles klar, weiter zur Vogelhütte und über Igls zur Patscherkofelbahn. Dort weiter Vogelhütte, Heiligwasser Richtung 1600 Weg, zur ehemaligen Igler Alm, Ochsenschlag queren und weiter Richtung Patscher Alm. Nach der Patscher Alm wird das Flachstück in vollen Zügen genossen bevor es wieder saftig steil bei der Davidhütte vorbei geht und dann das lange steile Stück zur Hochmahd Alm hoch geht. Das angenehm zu pedalierende Stück bis zur Bergstation ist kurzweilig und weiter geht es auf den letzten aber nicht zu unterschätzenden Abschnitt auf den Sender bzw. Gipfel. Die letzten ca. 3 Kilometer mit knapp 300 Höhenmeter sind gleichmäßig steil aber können sich je nach Verfassung, noch ganz ordentlich in die Länge ziehen.


Beim Gipfelkreuz befinden sich dann wieder die typischen „Blockierer“ und „Kleber“ welche „Ihr“ Kreuz beschlag- und vereinnahmen. Was soll’s, dann kommen die Spezialisten auch auf „mein“ Foto. Es ist zwar ein super angenehmes Radwetter aber ab der Schutzhütte hat sich ein kühler Wind dazugesellt, der jetzt auf der Terrasse am Gipfelrestaurant zur thermischen Nachjustierung der Gewandschale zwingt. Von Süden kommend ist die Föhnfront speziell über dem Obernberger Tribulaun gut zu erkennen. Frisch gestärkt und gut justiert mach ich mich auf die Abfahrt Richtung Patsch. Über die Patscher- und Iglerstraße weiter nach Innsbruck und den bereits erwähnten nervenden Südring wieder zum Innradweg und die letzten Kilometer wieder retour zum Ausgangspunkt.

Das Navi sagt: 1750 Höhenmeter und 50 Kilometer
Heute war wieder ein ganz besonders guter Tag. 60erGang war heute der Andreas alias der Fuzzi.










