Rad

Hinterhornalm 1.522Hm

Hilli und ich treffen uns um 10:30Uhr am Inn Radweg bei Völs. Die späte Uhrzeit, da es heute Morgen knapp 3 Grad über Null hatte. Hilli kommt über das nasse Tal und ich über die Kranebitter Brücke. Im Anschluss nehmen wir den Richy, der bereits an der Karwendelbrücke wartet, in unser Trio auf.

Richtung Kellerjoch: heute ohne FlugDrachen
der Adlerblick
Adlerblick mit Chef

Weiter geht die Fahrt über den Radweg zur Kettenbrücke, ins Olympische Dorf und weiter bis Hall. Bei der oberen Lend verlassen wir den Radweg und treten weiter Richtung Norden, bei der Bahnunterführung durch und in der Lorettostraße landend. Den Radweg weiter Richtung Haller Schwimmbad und etwas vorher, dem Kranebichl folgend bis Absam. Dort die Bachgasse weiter hoch bis zum Gasthaus Walderbrücke. Jetzt der Walderstraße (Landesstraße) folgend bis Gnadenwald über leicht kupiertes, abwechslungsreiches Terrain. Beim Speckbacherhof biegen wir links ab und fädeln auf den Weg zur Hinterhorn ein. Bevor wir die folgenden Höhenmeter antreten, gibt es noch Energiezufuhr in Form von Riegel und Nüssen.

Herbststimmung
Blick nach Oben 🙂
Blick nach Vorne 🙂

Für die folgenden knapp 6 Kilometer auf 720 Höhenmeter ergibt sich eine mittlere Steigung von 12%. Es sind allerdings auch Rampen mit über 12% ja sogar 14% Steigung dabei. Auch hier ist wieder der Unterschied zwischen MTB Übersetzung und Renn- bzw. Gravelrad gut spürbar. Es is a bissl zacher, des ganze. Wer allerdings das ganze Jahr mit dem Biobike am Weg ist, steckt diesen Umstand locker weg.

Wir vereinbaren, dass jeder sein Tempo fährt und sich am Ziel getroffen wird. Richy reißt nach wenigen Minuten eine Lücke auf und ward nicht mehr gesehen. Ich mache es wie immer: Mein Tempo, mein Puls, meine Kurbel. Da ich diese Tour auch schon lange nicht mehr gemacht habe, (ich glaube das letzte Mal mit Steve von Vomp über die Ganalm kommend) sind mir einige Abschnitte gar nicht mehr geläufig. Ja auf den Schotterabschnitt kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Aus welchem Grund ist ein Abschnitt von knapp 100 Metern nicht asphaltiert? Egal, weiter geht es die letzten 2 Kehren eine knappe halbe Stunde hoch zur Hinterhorn. Dort erwartet mich bereits der Richy, nach wenigen Minuten folgt auch der Hilli.

 

Hinterhorner Posing an der letzten (ersten) Kehre

Frisch justiert nehmen wir Platz und lassen uns die Südtiroler Kasnocken schmecken. Sehr zu empfehlen. Nach ausgiebigem Speisen und Plaudern haben wir die angekündigte Schlechtwetterfront im Auge und machen uns Abfahrtsfertig. Die Abfahrt ist mitunter recht anspruchsvoll, werden wir doch an der einen und anderen Bodenwelle bzw. Schlagloch ordentlich durchgebeutelt. Lenker fest halten ist das aktuelle Motto der Stunde.

Wir haben Glück, das Wetter hält. Bei der Karwendelbrücke verabschieden wir den Hilli und so treten Richy und ich den restlichen Weg im Duo an. Hilli hat ja noch einige Meter durch das nasse Tal bis Birgitz vor sich.

bei der Karwendelbrücke: wir haben gut lachen

Auf der Garmin Connect Plattform staune ich immer wieder nicht schlecht, wenn ich meine persönlichen Werte mit anderen Freizeitsportlern vergleiche. Irgendwie komme ich da nicht mehr mit!

Der Abschnitt Gnadenwald bis Hinterhorn sind 5,94 Kilometer Strecke und 720 Höhenmeter. Daraus ergibt sich eine mittlere Steigung von 12%. Da soll es doch tatsächlich Maschinen geben, welche dies in 17, 22 und 23 Minuten schaffen (die ersten drei der Rangliste). Daraus ergeben sich 21, 17 und 16 km/h!

Da stellt sich mir die Frage: Kann Man(n) mit BioBike so schnell sein? Und mit EBike musst du auf jeden Fall ein guter TheFastAndTheFurious Rider sein.

Ich brauche im Vergleich dazu 69 Minuten mit 5,2 km/h. Zum nachdenken: der Erste fährt 4x schneller, der Zweite und Dritte 3x schneller als ich.

Heute war wirklich ein guter Tag. 60erGang mit Renn- und Gravel Rad waren heute: der Richy, der Hilly und der Fuzzi.

Statistik: 61km und 1060Hm bzw. 70km und 1270Hm für den Hilli.

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